Frühjahrsblüher

Die meisten Blumenzwiebeln wie Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und Krokusse blühen im Frühjahr. Kurz nach dem Winter sind viele Pflanzen im Garten vielfach noch recht unansehnlich. Sie brauchen Zeit, um wieder in Gang zu kommen.

Ganz vorsichtig erscheint hier und da eine grüne Spitze. Bei den Blumenzwiebeln ist das ganz anders. Die erwachen sehr früh aus ihrem Winterschlaf. Es ist wie Zauberei. Man sieht sie wachsen und ehe man es sich versieht, öffnen sich schon die Knospen. Dann ist der Garten voller Farbtupfer, und das ist nach der tristen Winterzeit eine wahre Augenweide.

Jetzt verstehst du, wie das möglich ist. Die ganze Nahrung, die zum Wachsen nötig ist, befindet sich bereits in der Blumenzwiebel. Darüber hinaus brauchen Blumenzwiebeln nur wenig Sonne. Deshalb haben sie einen großen Vorsprung vor anderen Pflanzen im Garten.

Von allen Blumenzwiebeln stammt ursprünglich nicht eine einzige aus die Niederlande. Man sagt auch ‚sie sind hier nicht heimisch’. Ursprünglich stammen nämlich nahezu alle Blumenzwiebeln aus Gebieten um das Kaspische Meer, das Schwarze Meer und das Mittelmeer.

Die Sommer in diesen fernen Ländern sind heiß und trocken, die Winter streng. Diese Kälte im Winter brauchen zahlreiche Zwiebeln gerade. Je kälter der Winter, umso schneller blühen sie.

Deshalb pflanzen wir sie im Herbst, wenn der Boden noch nicht zu kalt ist. Da beginnen die Wurzeln bereits zu wachsen. Ganz langsam kommt Bewegung in die Blumenzwiebeln. Dann kommt der Winter, und der Wachstumsprozess stoppt. Die Ruhephase hat begonnen. Im kalten Boden warten die Blumenzwiebeln auf wärmeres Wetter. Dann, eines Tages, ist es soweit: Die ersten grünen Spitzen erscheinen über der Erde. In der warmen Frühlingssonne bilden die Blumenzwiebeln schnell Stängel, Blätter und Blüten.

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